LUCKY

Foxterrier, geboren circa im Jahr 2013

WENN MAN AUS LIEBE NICHT VON DER SEITE SEINER FAMILIE WEICHT, WÄHREND DIE TRAGÖDIE PASSIERT

Der Name Lucky kommt vom Wort „luck“ (Glück). Wer seinen Hund Lucky nennt, spricht ihm ein hohes Maß an Glück und Überlebenskunst zu.

Hallo, ich bin LUCKY!

Sein Wesen / seine Geschichte / sein Werdegang nach dem Feuer:

Lucky, der 11-jährige Foxterrier blieb treu bei seiner Menschenfamilie und wäre mit verbrannt, wenn man ihn gelassen hätte. Seine Liebsten Erzsi und Józsi haben es leider nicht überlebt. Aber fangen wir von vorne an…. Wir kennen Lucky schon länger. Viele Menschen kennen ihn aus der Gegend Nagyállomás / Tégláskert in Ungarn. Dort lebte er mit zwei Obdachlosen viele Jahre lang in einem Zelt. Lucky wurde von ihnen sehr geliebt und umsorgt. Einmal waren wir – noch vor der Corona-Zeit – bei einem Aufenthalt in der Tötungsstation in Debrecen verblüfft, denn dort saß er und weinte herzerweichend. Wir erfuhren, dass er eingefangen und in die Tötung gebracht worden ist und dass die Obdachlosen das Geld für die Ablöse nicht zusammen bekamen. Also holten wir ihn heraus und brachten ihn zurück zu den Menschen, die er so abgöttisch liebte. Wir impften ihn gegen Tollwut und besprachen mit seinen Besitzern, ob wir ein Zuhause für ihn suchen dürfen. Doch sie hingen so sehr aneinander, dass eine Trennung ihre Herzen gebrochen hätte. Also blieb er dort. Im Januar jedoch wurde der liebe Felljunge von heute auf morgen zum Waisenkind. Ihr Zelt brannte ab. Und er blieb bei Erzsi und Józsi, während sie verbrannten. Er wollte sie nicht verlassen, wollte lieber mit ihnen sterben. Ein dritter Mann kam hinzu, packte Lucky und warf ihn im letzten Moment noch aus dem Zelt. Hier seht ihr das Video von ihm, wie er mehrere Tage lang im Schnee die Tragödie beweinte, fassungslos vor sich hinstarrte, völlig verzweifelt auf das niedergebrannte Zelt blickte. Es treibt einem die Tränen in die Augen:

https://www.haon.hu/helyi-kek-hirek/2024/01/debrecen-halalos-tuz-kutya-laki-mentes-szemtanu-haon-fotokkal-videoval?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=haon&fbclid=IwAR3bgCby6-Man32073XWc817PqoWgCvHdv76DeesMES5ES_MjVF5ZOjxtkY

Wir holten den kleinen armen Senioren zu uns, zu Erika auf die Pflegestelle. Beim Arztbesuch stellte sich heraus, dass er medizinisch ein bisschen was vor sich hat. Ein Auge muss ihm entfernt werden (Brandverletzung). Dazu beide Wolfskrallen, eine Zahnbehandlung und die Kastration. Doch danach dürfte alles in Ordnung sein, denn er ist in einem guten gesundheitlichen Zustand. Doch was nützt es, wenn seine Seele in Trümmern liegt. Er weint viel, starrt traumatisiert ins Leere. Und kann keine Sekunde alleine bleiben, dann ergreift ihn die Angst. Er war ja Tag und Nacht mit seinen Menschen zusammen. Also nimmt ihn Erika immer mit auf die Rettungsfarm, wenn sie arbeiten geht. So dass er stets Sichtkontakt zu ihr hat. Sein Verlust macht uns untröstlich. Doch blicken wir hoffnungsvoll in die Zukunft, ob sich vielleicht jemand bei uns melden wird, der bereit ist, den Kleinen so sehr zu lieben, dass er wieder lachen kann. Wir denken dabei an jemanden, der ihn immer und überall mitnimmt, so dass er in seinem betagten Alter nicht mehr lernen muss, mit Trennungsängsten umgehen zu müssen. Mit Hunden verträgt er sich sehr gut. Er ist sehr lieb und verschmust

Größe: ca. 40 cm Schulterhöhe

Verträglich mit Hunden: ja

Befindet sich auf Pflegestelle in Debrecen, Ungarn. Gerettet im Januar 2024 nach Tragödie

Habe ich dein Interesse geweckt? Den Vermittlungsablauf im Detail kannst du hier nachlesen: Vermittlungsablauf

Bei Interesse an meiner Adoption fülle bitte unsere Vermittlungsanfrage aus, oder schreibe uns eine persönliche Nachricht über Facebook an den Puli Tierschutzverein oder eine E-Mail an: puliverein.debrecen@gmail.com